Im Finale am 13. März 2017 nahm das Gewinner-Team 10.000€ Startkapital nach Hause: die Obstraupe machte das Rennen um den ersten Platz. Mit dem innovativen Erntegerät für Fallobst wollen sie zum Erhalt der Streuobstwiesen und damit der österreichischen Biodiversität beitragen.

Obstraupe – „Nur was genutzt wird, bleibt erhalten“

David Brunmayr und Lukas Griesbacher von PARADIZER entwickeln mit der „Obstraupe“ ein Erntegerät für das Obst von Streuobstwiesen. Es ermöglicht ein zeitsparendes Aufsammeln großer Mengen an Pressobst ohne mühsames händisches auflesen. Das einfache, mechanische Funktionsprinzip ermöglicht bei einer hohen Effizienz eine günstige Konstruktion und ein preiswertes, dauerhaftes Produkt. Für BesitzerInnen von Streuobstwiesen und Obstbäumen ermöglicht das Gerät eine große Zeitersparnis und eine hohe Wertschöpfung bei der Obsternte. Die effiziente, wirtschaftliche Nutzung der Streuobstwiesen mit der „Obstraupe“ ist ein zentrales Element für die Erhaltung dieser wertvollen, stark gefährdeten Biotope.

Kontakt:
David Brunmayr und Lukas Griesbacher: info@paradizer.org

 

FinalistInnen:

BirdShades

Das Team von BirdShades entwickelt eine transparente und anwendungsfreundliche Beschichtung für Glasflächen, um diese für Vögel sichtbar zu machen und somit Vogelschlag zu vermeiden. Die Kollision mit Glasflächen ist die zweithäufigste, menschenverursachte Todesursache bei Vögeln – allein in der Stadt Wien sterben jährlich rund 55.000 Vögel durch Vogelschlag. BirdShades bietet die Möglichkeit weltweit für Vogelschutz und somit für den Erhalt der Biodiversität aktiv zu werden, und das direkt am eigenen Fenster. Die Transparenz der Glasscheibe wird nicht beeinträchtigt und zusätzlich bietet BirdShades einen UV-Schutz für die Innenräume.

WWF_ImpactHub-®lisalux2017-92

Kontakt:
Dominique Waddoup – Initiatorin und F&E: dominique@birdshades.com
Bettina Kain – Projektplanung und Finanzen: bettina@birdshades.com

BeeMos

Die Idee hinter BeeMos ist die Entwicklung eines Produkts, mit dem der Imker seine Bienenvölker unkompliziert und ortsunabhängig kontrollieren kann. BeeMos kann einfach und unkompliziert auf jeden handelsüblichen Bienenstock montiert werden. Das Herzstück des Systems ist ein Bienenzähler, der jede einzelne ein- und ausfliegende Biene aufzeichnet. Zusätzlich misst BeeMos Temperatur, Luftfeuchtigkeit und andere interessante Daten rund um den Bienenstock.Mit BeeMos sollen Probleme im Bienenstock früh genug erkannt werden, sodass der Imker Maßnahmen ergreifen kann, wenn es seinen Bienen nicht gut geht. Die gesammelten Daten sind über ein Webinterface und eine Handy App jederzeit und übersichtlich abrufbar. Die Daten werden zusätzlich der Wissenschaft zur Verfügung gestellt, um mögliche Zusammenhänge mit dem Bienensterben zu finden. Das Team hat bereits einen Prototyp gebaut und getestet, jetzt sind sie gerade dabei eine zweite Version des Prototyps zu entwickeln, um nächstes Jahr gemeinsam mit Imkern einen Testlauf des Systems zu starten.

WWF_ImpactHub-®lisalux2017-51

Kontakt:
Maximilian Weber – Organistation, SW Entwicklung: maximilian.weber@beemos.at
Benjamin Hofer – Technische Leitung, HW-Entwicklung: benjamin.hofer@beemos.at